Mein Leben in der Feuerwehr

Mein Leben in der Feuerwehr gestaltet sich schwierig. Ich versuche mich ein zu bringen und mein Wissen stets auf dem neusten Stand zu bringen, aber ich habe es in meiner Position nicht leicht. Leider bin ich keine aktive Einsatzkraft, diese Schuld trägt mein Körper ganz allein. Gerne würde ich viel mehr machen und helfen, aber oft genug bekomme ich das Gefühl, das ich einfach nur geduldet bin. Dies war nicht immer so...

 

Alles begann damit, das wir eine neue Anwärterin bekommen haben. Da ich niemanden namentlich nennen möchte, bekommt sie jetzt den Namen "Gerda". 

 

"Gerda" war anfangs eine nette Person. Dies änderte sich mir gegenüber allerdings sehr schnell, denn sie hatte spitz bekommen, dass ich mich mal mit ihrem Freund sehr gut verstanden habe. ( Wobei ihr Freund daran schuld ist, das sie überhaupt zu uns gekommen ist, aber lassen wir das an der Stelle mal so stehen)

Also... "Gerda" mischte sich in sämtliche Arbeiten von mir ein. Sei es die Jugendarbeit in der sie mir unterstellte ich würde mich nur profillieren wollen oder aber das ich ein Kameradenschwein bin. ( Näheres zu der Aussage mit dem Kameradenschwein kann ich euch leider nicht sagen, denn ich weiß selber nichts)

 

Nachdem "Gerda" also aufgenommen wurde, drängte sie sich direkt in die Wehr. An niemanden ließ sie hinterrücks ein gutes Haar. Ja, sogar die Wehrleitung bekam ihr Fett noch am selben Abend ihrer Aufnahme weg. 

Aber gut, dies tut nichts weiter zur Sache, das sie ja ein Problem mit mir hat und dies auch leider auf der Wehr auslässt. 

 

Nun zurück zu meiner Position auf der Wache. Ich bin ein Mitglied der Ehrenabteilung und bin dort auch nur reingerutscht, weil ich die Kinder der Jugendfeuerwehr betreue. Ohne meine Aufnahme hätte ich meine Position nicht behalten dürfen. Ich habe nie viel Wert darauf gelegt, aufgenommen zu werden, da ich diese Aufgaben nur den Kindern zur Liebe übernommen habe. Früher hatte ich mal das Gefühl, das meine Arbeit geschätzt wird. Mein Ansehen war, meiner Meinung nach, sehr hoch und ich habe mich immer sehr wohl gefühlt. Seitdem "Gerda" da ist, traue ich mich meist nur noch vormittags an diesen Ort. Die Dienstabende meide ich so gut es geht und auch sonst halte ich mich aus dem Wach- und Vereinsleben raus. 

 

Früher haben wir viele Scherze gemacht und man musste nie großartig darüber nachdenken was man zu wem sagt. Heute überlege ich drei mal ob ich meinen Mund auf mache. Egal was ich sage, es wird sofort im Mund umgedreht und schlecht weiter getratscht. Ein wirklich ausgelassenes Wachleben ist in meinem Augen gar nicht mehr vorhanden. Und trotzdem liebe ich jedes Kind der Jugendfeuerwehr und würde dies auch niemals für "Gerda" aufgeben. Sie hat mir zwar den Spaß am Wachleben genommen, aber meine Kinder wird sie nicht bekommen.

 

ICH BITTE EUCH DIES ALS MEINE GEDANKEN UND WAHRNEHMUNGEN AN ZU SEHEN UND NICHT ALS FAKTEN!

5.1.16 00:55

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