Über

Ein Blog von einer Frau in verschiedenen Welten.

 

Als Frau

Als Betreuerin

Als Ehrenabteilungsmitglied

 

Und doch ein einfacher Mensch mit verwirrten Gedankengängen...

Alter: 26
 


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Blog

Mein Leben in der Feuerwehr

Mein Leben in der Feuerwehr gestaltet sich schwierig. Ich versuche mich ein zu bringen und mein Wissen stets auf dem neusten Stand zu bringen, aber ich habe es in meiner Position nicht leicht. Leider bin ich keine aktive Einsatzkraft, diese Schuld trägt mein Körper ganz allein. Gerne würde ich viel mehr machen und helfen, aber oft genug bekomme ich das Gefühl, das ich einfach nur geduldet bin. Dies war nicht immer so...

 

Alles begann damit, das wir eine neue Anwärterin bekommen haben. Da ich niemanden namentlich nennen möchte, bekommt sie jetzt den Namen "Gerda". 

 

"Gerda" war anfangs eine nette Person. Dies änderte sich mir gegenüber allerdings sehr schnell, denn sie hatte spitz bekommen, dass ich mich mal mit ihrem Freund sehr gut verstanden habe. ( Wobei ihr Freund daran schuld ist, das sie überhaupt zu uns gekommen ist, aber lassen wir das an der Stelle mal so stehen)

Also... "Gerda" mischte sich in sämtliche Arbeiten von mir ein. Sei es die Jugendarbeit in der sie mir unterstellte ich würde mich nur profillieren wollen oder aber das ich ein Kameradenschwein bin. ( Näheres zu der Aussage mit dem Kameradenschwein kann ich euch leider nicht sagen, denn ich weiß selber nichts)

 

Nachdem "Gerda" also aufgenommen wurde, drängte sie sich direkt in die Wehr. An niemanden ließ sie hinterrücks ein gutes Haar. Ja, sogar die Wehrleitung bekam ihr Fett noch am selben Abend ihrer Aufnahme weg. 

Aber gut, dies tut nichts weiter zur Sache, das sie ja ein Problem mit mir hat und dies auch leider auf der Wehr auslässt. 

 

Nun zurück zu meiner Position auf der Wache. Ich bin ein Mitglied der Ehrenabteilung und bin dort auch nur reingerutscht, weil ich die Kinder der Jugendfeuerwehr betreue. Ohne meine Aufnahme hätte ich meine Position nicht behalten dürfen. Ich habe nie viel Wert darauf gelegt, aufgenommen zu werden, da ich diese Aufgaben nur den Kindern zur Liebe übernommen habe. Früher hatte ich mal das Gefühl, das meine Arbeit geschätzt wird. Mein Ansehen war, meiner Meinung nach, sehr hoch und ich habe mich immer sehr wohl gefühlt. Seitdem "Gerda" da ist, traue ich mich meist nur noch vormittags an diesen Ort. Die Dienstabende meide ich so gut es geht und auch sonst halte ich mich aus dem Wach- und Vereinsleben raus. 

 

Früher haben wir viele Scherze gemacht und man musste nie großartig darüber nachdenken was man zu wem sagt. Heute überlege ich drei mal ob ich meinen Mund auf mache. Egal was ich sage, es wird sofort im Mund umgedreht und schlecht weiter getratscht. Ein wirklich ausgelassenes Wachleben ist in meinem Augen gar nicht mehr vorhanden. Und trotzdem liebe ich jedes Kind der Jugendfeuerwehr und würde dies auch niemals für "Gerda" aufgeben. Sie hat mir zwar den Spaß am Wachleben genommen, aber meine Kinder wird sie nicht bekommen.

 

ICH BITTE EUCH DIES ALS MEINE GEDANKEN UND WAHRNEHMUNGEN AN ZU SEHEN UND NICHT ALS FAKTEN!

5.1.16 00:55, kommentieren

eine komplizierte Spezies

Vor kurzem ist mir etwas komisches passiert und davon würde ich gerne berichten.

 

Ich wurde mal vor einem Mann und seinem Lebensstil gewarnt. "Er hat an jeder Hand mehrere Frauen"... "Er benutzt die Frauen nur"... "Halte dich besser fern von ihm"... Das übliche also.

 

Trotzdem konnte ich es nicht lassen und habe ein gewisses Interesse für ihn entwickelt. Es sind keine Beziehungsgefühle oder socher Kram, sondern einfach nur das Interesse was wirklich an diesen Aussagen wahr ist und ob ich mir die Finger verbrennen würde. Es dauerte auch nicht lange und er schien auch ein gewisses Interesse zu entwickeln aber nicht so wie ich... Wir trafen uns einmal zufällig (ich nenne bewusst keine Orte und keine Namen) an dem Ort X. Wir unterhielten uns und kamen beim schäckern auch näher. Trotzdem bremste er uns beide irgendwann mit den Worten: "Wenn es am schönsten ist, sollte man aufhören." Ich war total perplex und wusste gar nicht wie ich reagieren soll, immerhin lief es doch gerade so gut. Trotzdem beendet wir direkt, was noch gar nicht richtig begonnen hatte. Ich bin mir nicht sicher, was das alles werden soll und wie weit das noch gehen wird, aber ich lasse mich in dem Punkt gerne überraschen. Immerhin bin ich Single und kann machen was ich möchte. 

 

 

5.1.16 00:13, kommentieren

Das Jahr 2014

Dieses Jahr war ein Jahr das mein Leben verändern, aus den angeln reißen und irgendwie auch wieder zusammen flicken sollte. Nun aber von vorne, denn alles beginnt am Anfang... Am Anfang des Jahres verlief mein Leben wie vorher auch schon. Ich hatte einen Freund von dem ich dachte, er würde in jeder Lebenslage zu mir stehen. Aber auch ich sollte mich irren. Freunde und auch Drogen, wie ich später erfahren musste, waren ganz offensichtlich wichtiger. Das war auch mit ein Grund warum ich mich auf meinen eigenen Weg machte und langsam anfing mein Leben umzukrempeln. Ich suchte mit im Mai einen Praktikumsplatz. Die Arbeit in dem "Betrieb" hat mir auch wirklich viel Spaß gemacht. Aber leider hatten mein Chef und ich andere Ansichten gegenüber eines pünktlichen Vertragsabschlusses. Na ja wie dem auch sei, ich habe mich dazu entschlossen eine Ausbildung zu machen und bis dahin werde ich mich um meine Kinder der Jugendfeuerwehr kümmern, denn seit dem 02.07.2014 bin ich Mitglied der Ehrenabteilung unserer Feuerwehr. Ich betreue die Kinder und versuche Ihnen auch im privaten bei zu stehen. Leider ereilte mich auch dieses Jahr wieder ein schweres Schicksal. Meine geliebte Patentante wurde nach einem Herzinfarkt ins künstliche Koma versetzt. Lange Zeit habe ich noch gehofft das sie wieder aufwacht und wieder gesund wird, doch leider holte der Liebe Gott sie Ende Oktober zu sich. Sie fehlt mir wirklich sehr aber ich hoffe das sie niemals vergisst das wir sie lieben und sehr vermissen. Am Tag ihrer Beerdigung erreichte mich eine weitere Überraschung die mein Leben auf den Kopf stellen sollte. Ich habe Mitte Oktober den Versuch unternommen meinen ex Freund zu finden. Leider hatte ich nur die Chance mit seinem Vater zu sprechen. Am Abend der Beerdigung, bekam ich eine Nachricht von meinem ex. Ich war erstaunt denn seit unserer letzten Begegnung sind immerhin 7 Jahre vergangen aber er hat sich kein bisschen verändert. Leider ganz zum Nachteil für mich, er bedeutet mir was, zu viel leider. Aber ich habe mir selber geschworen, ich bin vor 7 Jahren über ihn hinweg gekommen, dann schaffe ich es heute als Erwachsene Frau alle mal. Jetzt ist das Jahr fast um, ich habe einen geliebten Menschen verloren und alte Bekannte wieder getroffen. Alles in allem bin ich doch zufrieden mit mir. Jetzt habe ich nur noch zwei, vielleicht auch drei, gute Vorsätze die ich mit ins neue Jahr nehme. Ich suche weiterhin einen Ausbildungsplatz, nehme fleißig zu und versuche mit dem rauchen auf zu hören. Wo ein Wille, da auch ein Weg!

7.12.14 20:08, kommentieren

Alle anderen und ich

Ich fange diesen Blog an zu schreiben ohne das er eine Überschift hat. Meine Gedanken kreisen und ich weiß nicht was mit mir los ist...

 

Wiedermal mache ich mir Gedanken über mein Leben. Ist es alles so wie ich es mir wünsche? Ist mein Partner der Mensch mit dem ich Alt werden möchte?Warum quälen mich diese Gedanken und lassen mich nicht in ruhe?

 

Es ist schon wieder spät und ich kann mal wieder nicht schlafen. Ich mache wieder eine Phase durch, in der ich mein Leben und meine Pläne anzweifel. Warum mache ich mir eigendlich Gedanken über etwas, was ich noch beeinflussen kann? Ich lenke ja schließlich mein Leben. Nicht ganz! Das Schicksal hat seine Finger dazwischen und es wird den Ablauf meiner Pläne sicherlich stören. Nichts läuft wie es laufen sollte.

 

Ich fühle mich machtlos gegenüber dem, was mich in Zukunft erwarten wird. Klar habe ich Pläne die ich verwirklichen kann. Unter anderem meine Ausbildung zur Bürokauffrau im Gesundheitswesen. Ich freue mich eigentlich sehr darauf und auch auf die 6 wöchige Maßnahme vorher, aber ich denke das ich mich zu schnell von den Leuten um mich rum ablenken lassen werde. 

Jetzt gerade liege ich hier, meine Füße schmerzen von der falschen Haltung, meine Atmung ist schwer durch die erneute Bronchitis. Morgen werde ich zum Arzt gehen, ich habe zwei Wochen Antibiotika hinter mir, mit zwei verschiedenen Medikamenten und nichts hilft. Wenn es nicht anders geht, soll mich meine Ärztin ins Krankenhaus einweisen. Ich will doch nur Gesund werden.

Irgendwie habe ich das Bedürfnis über meinen Ex Freund zu schreiben. Ich bin neugierig wie es ihm geht, was er so macht. Ich denke wir werden niemals Freunde sein. Schade eigendlich, er ist trotzdem auf seine Art und Weise wirklich toll. Früher hat er mich viel zu lachen gebracht. Aber wir hatten schweren Zeiten, sehr schwer denn sonst wären wir heute nicht getrennt. Was mich am meisten verletzt hat, war ein Satz den er mir an den Kopf geworfen hat. " Du wirst dich eh auf deiner Behinderung ausruhen und nach der OP die Rente beantragen damit du nicht arbeiten gehen musst!" Das hat mir das Herz zerrissen und ich weiß auch, das das der Moment war, indem mein Vertrauen gebrochen war. 

 Meine Mama hilft mir in Moment sehr viel. Sie ist für mich da, erkundigt sich und hört mir zu wenn ich Sorgen habe. Viele werden jetzt sagen, das ist doch selbstverständlich! Nein ist es nicht! Viele Eltern, erkundigen sich kaum bis gar nicht mehr nach ihren Kindern, sobald sie das Haus verlassen haben. Meine Mama ist da anders. Jeden Tag telefonieren wir. Ich denke wir brauchen einander und ich liebe sie unendlich sehr. Leider kann ich ihr selten zeigen wie viel sie mir bedeutet aber ich hoffe sie weiß es.

Mein Bester ist der Oberhammer. Seit der Beerdigung meiner Tante, meldet er sich nur noch sporadisch. Er und seine Frau haben sich sehr gestritten auf dem Heimweg. Sie ist mal wieder völlig durch gedreht. Leider hasst mich diese Frau und mit ihren Aktionen schafft sie es immer mehr und immer wieder ihn von mir weg zu zerren. Ich habe mir geschworen ich werde sie mir noch kaschen und dann wird sie ein Donnerwetter bekommen. Aber seien wir doch mal ehrlich, wenn er ein wirklicher Freund wäre wie er sagt, dann würde er doch zu mir stehen und sich das von seiner Frau nicht kaputt machen lassen, oder?!

 

Diese Einsichten sind echt hart und Dinge die mich in solchen Stunden einfach nicht los lassen. Ich denke ich werde mal mit meiner Mama reden und ihr sagen wie sehr ich sie liebe. Meinem Besten werde ich sagen wie ich die Situation wirklich sehe und mein Ex? Ich glaube ich lasse es lieber so wie es jetzt ist, er wird sich und seine Einstellung eh nicht ändern.

2 Kommentare 5.11.13 00:45, kommentieren

mein neues Leben

Mein Leben ging in der letzten Zeit sehr voran. Ich habe mich im September freiwillig an der rechten Lunge operieren lassen. Fast alles verlief super und trotz der kleinen Komplikationen habe ich mich in dieser Klinik sehr wohl gefühlt.

 

Mein Herz hat sich auch beruhigt, ich bin über den " Mann meines Herzens" hinweg. Er hat fiese Dinge mit mir angestellt und viele verletztende Worte benutzt. Ich möchte darauf aber auch nicht weiter eingehen, denn was wichtig ist, ist das JETZT.

 

Im jetzt bin ich verdammt glücklich... Ich sitze zu hause und warte auf meinen neuen Freund. Ein Mann den ich schon viele lange Jahre kenne und zu dem ich eine Weile keinen Kontakt hatte. Trotz der Jahre die wir uns kennen, wussten wir eigendlich nichts über einander. Das hat sich jetzt geändert... Er ist sehr aufmerksam, liebevoll und versucht mir jeden Wunsch von den Augen ab zu lesen. Ich bin sehr glücklich das ich ihn habe. Ich hoffe allerdings das er auch noch mit mir klar kommt, wenn ich meine extreme Phase der Depression habe. Bisher ist niemand bis auf mein Mitbewohner einigermaßen damit klar gekommen. 

Ich kann es jetzt nicht vorher sagen und möchte mir da auch noch keine Gedanken drüber machen, denn bisher läuft alles super. Das einzige was noch fehlt...: Meine Mama kennt ihn noch nicht... Ich lasse mich mal überraschen denn immerhin habe ich das Gefühl das sie nicht ganz damit einverstanden ist, das ich so schnell einen neuen festen Freund habe. 

Ich habe das Gefühl, das sie immer noch sehr an meinem Ex Freund hängt. Aber jeder Mensch hat eine Chance verdient und ich werde alles dafür geben, das auch dieser Mann seine verdiente Chance erhält.

1.11.13 10:23, kommentieren

26.1.2013 ein neuer Lungenriss!

Einer dieser Tage der schon scheiße beginnt, kann nur so enden. Wie auch der 26.1.2013!

 

Ich saß abends telefonierender Weise auf meinem Stuhl und verspührte nichts ahnend einen stechenden Schmerz im Rücken. Naja dachte ich, hast dir nen Nerven eingeklemmt. Falsch bewegt man weiß ja nie!

Ab ins Wohnzimmer wo ich zu nem Kumpel meinte das ich mir warscheinlich nen Nerven eingeklemmt habe. Zurück in meinem Zimmer schloss ich die Tür und merkte das ich plötzlich kaum noch Luft bekam.Über msn schrieb ich mit einer Bekannten und schrieb ihr wie ich mich gerade fühlte. Mein Mitbewohner der ja Rettungssanitäter ist, war gerade auf einer Bereitschaftsfahrt und somit nicht zuhause. Ich rief ihn also an und schilderte ihm meine Sympthome. Mit der Anweisung er solle ein Stetoskop und die Blutdruckmanchette mitbringen beendeten wir das Gespräch. Die Schmerzen die sich in der Zwischenzeit dazu gesellten, strahlten in Arm und Rücken aus und ich wusste nicht wohin mit mir. Die Luft wurde immer knapper...

 

Mein Mitwohner kam dann nach Hause um nach mir zu schauen. Er hörte meine Lunge ab und wir beschlossen ohne langer Disskusionen, wie auch ohne Luft, ins nächste Krankenhaus zu fahren. Unterwegs verschlechterte sich mein Zustand rapide so das ich nur noch 80% Sauerstoff im Blut hatte und mein Puls bis auf 49 sank. Im Krankenhaus dann die Diagnose: PNEUMOTHORAX!

 Ja ihr lest richtig, mein zweiter Pneumothorax innerhalb von 1 Jahr und 6 Tagen. Ich wurde direkt Notoperiert und bin mit einer Drenage an der linken Seite wieder auf gewacht. Auf der Station hatte ich eine total nervige Bettnachbarin die zu alles und jedem ihren Senf geben konnte und immer einen "klugen Rat" von sich gab. Zwei Tage nach dieser Diagnose wurde mir dann von Chefarzt mit geteilt das ich verlegt werden musste, da sie eine Operation für umungänglich hielten. In diesem Moment brach für mich eine Welt zusammen. Ich wollte mich nicht aufschneiden lassen, keine Vollnarkose und auch keine andere Klinik!

Aber auch an dieser Eingangtür hatte ich mein Mitspracherecht abgegeben und so wurde ich kurze Zeit später mit einem Intensivtransport und dem dazu gehörigen Notarzt verlegt. Die Fahrt war sehr angenehm so das ich kurz Zeit hatte mir alles durch den Kopf gehen zu lassen. Neuer Lungenriss - andere Seite - neue Klinik - OP!

Meine Verzweiflung wuchs von Sekunde zu Sekunde und das Wissen das ich aus dieser Situation nicht wieder raus kommen würde machte es nicht schöner. In der neuen Klinik angekommen erwartete mich eine 92 jährige Bettnachbarin die schwer hörte. Oh man es konnte doch nicht noch schlimmer werden. Wir verstanden uns jedoch relativ gut. 

Nachmittags kam dann meine behandelnde Ärztin ins Zimmer und erklärte mir, dass sie mich operieren müssten damit ein erneuter Lungenriss nicht mehr passieren könne. Ob ich das wollte oder nicht, es schien beschlossene Sache zu sein. Ihre Erklärung klang wie folgt: Wir nehmen die Schlüssellochtechnik, dabei machen wir zwei kleine Schnitte und führen darüber unsere Intrumente in Ihren Brustkorb ( in meinen Brustkorb?! o.O ), dann lassen wir Ihren Lungeflügel komplett einfallen und beatmen die rechte Lungenhälfte maschinell ( bitte was?! WTF!!! ), wenn wir die Bläschen entfernt haben, entfernen wir gleich auch noch das Rippenfell um die Lunge und die Rippen zu verkleben ( ähm Uhu Pattafix tut es auch, bitte was wollt ihr tun?!?!?!?! ).

Abends kam der Anestesist und somit war es beschlossen am nächsten Tag sollte der geplante Coup starten. Die Nacht davor war der reinste Horror für mich, mal abgesehen davon das ich Schmerzen hatte und mich eh nicht drehen konnte, wusste ich das ich am nächsten Tag operiert werden sollte. Ich überlegte mir dann kuzer Hand das es egal ist ob ich schlafe oder nicht, die Ärzte sorgen schon dafür das ich morgen schlafe ob ich will oder nicht.

Am nächsten Tag nach der OP hatte ich starke Schmerzen. Sie hatten die Drenage verlegt und jetzt hing sie zwei Rippen weiter unten und zog auch dementsprechend. Der operierende Arzt kam mich einige Stunden später besuchen und erklärte mir, das die Drenage jetzt 3 Tage drin bleiben muss und dann wollten sie abklemmen und ein Rötgenbild machen.

 An dieser Stelle möchte ich die ganze Geschichte mal verkürzen und muss euch ja nicht erklären was ich für schreckliche Schmerzen hatte.

Ein Zwischenfall der relativ interessant ist kommt jetzt. Morgens bei der Weckphase erblickte ich eine rothaarige Schwester die mir meine Tabletten auf den Tisch stellte. Ich bat sie mir evtl eine Umlagerungshilfe zu geben damit ich nicht durchgängig auf meinem bereits wundgelegenen Po liegen musste. Sie schaute mich daraufhin an als wenn ich sterben sollte und sagte: " Wenn Sie mehr aufstehen würden und sich bewegen würden wären Sie auch nicht Wund gelegen und überhaupt stellen Sie sich sehr an." Mir fielen fast die Augen aus dem Kopf! Ich äußerte das ich mit mehr Schmerzmitteln mich auch mehr bewegen könnte, aber trotzdem könnte ich meinen linken Arm nicht weit heben und deswegen ist mehr Bewegung des Armes auch nicht möglich. Ihre Aussage daraufhin war:" Wenn Sie den Arm höher als die Schmerzgrenze heben dann tut es ja auch nicht mehr so doll weh. Sie stellen sich ziemlich an." BÄHM dachte ich was hat sie gesagt? Meine Wut schlug sofort in Trauer um und ich rief tränenüberströmt meine Mutter an. Bis auf die tolle Bemerkung mit dem Arm durfte ich mir die Sätze nachmittags allerdings auch von meiner Ärztin anhören. Ist klar keinem von denen wurde mal ein Schlauch an die Seite genäht der auch noch von den Rippen bis hoch zum Schlüsselbein sich über die Lunge zieht. 

 Ja so kam es das ich trozig weiter liegen blieb und nix getan habe bis auf meine Pysiotherapie. Und was soll ich euch sagen, die Drenage wurde planmäßig am 3. Tag der OP gezogen und alles ist super. Nach dem ziehen hatten die Schwestern in meinem Zimmer nichts mehr zu sagen. Ich machte mein Bett und ich hielt alles sauber. Auch deren Hilfe lehnte ich konsequent ab und schwupp 9 Tage nach meinem Lungenriss bin ich mit leichten Wundschmerzen entlassen wprden.

 

Wie es jetzt weiter geht weiß ich nicht, aber die selbe OP lasse ich auf der rechten Seite auch noch machen. Dann weiß ich, das ich noch einmal diese Schmerzen habe und dann wohlmöglich ( 1-5%) nie wieder einen SPONTANPNEUMOTHORAX haben werde.

 

Ich danke an dieser Stelle allen die mich so tapfer in diesen schweren Stunden ünterstützt haben. Meinem Dank gilt: Robert, Steven, Gordon, Jessi, Diana und meiner Mutter. Ihr seit so wundervoll und habt mir mit kleinen Aufmerksamkeiten immer wieder ein Lächeln auf die Lippen gezaubert.

1 Kommentar 5.2.13 11:21, kommentieren

Meine Welt

Meine Welt ist eine verdrehte Welt.

Ich sage etwas und mache genau das Gegenteil.

Ich nehme mir etwas vor und mache nichts von dem.

Ich freue mich auf etwas und habe dann angst davor.

 

Viele sagen das mir einige Menschen nicht gut tun. Jeder Mensch tut mir gut! Ihr werdet jetzt denken das ich evtl ne kleine Macke habe, ja habe ich auch, aber ich werde euch erklären warum ich so denke. Jeder Mensch wirkt entweder positiv oder negativ auf einen ein. Auch bei mir in der Umgebung gibt es solche Menschen. Aus denen die mich negativ beeinflussen habe ich etwas gelernt. Verbanne sie niemals aus deinem Leben! Ziehe sie an dich ran und profitiere aus dem negativen. 

Als Beispiel: Ihr habt nen Kumpel der euch zu einer Schlägerei animiert. Ihr macht mit und werden von der Polizei geschnappt. Die Menschen die jetzt noch hinter euch stehen und sagen okay war nicht cool aber du hast hoffentlich draus gelernt, sind wahre Freunde. Die die neben dir auf der Bank sitzen werden sagen hey war cool aber scheiße beim nachsten Mal machen wir ihn richtig fertig, zeigen euch wie ihr niemals werden wollt!

 

Zieht aus allem negativen das positive und lernt aus dem. 

 

Jemanden lange nicht zu sehen, der euch sehr nahe steht und auch in eurer Umgebung wohnt ist sehr schmerzhaft. Es lehrt euch allerdings auch die kleinen Dinge des Lebens zu schätzen. Schätzt die Minuten die ihr euch seht. Schätzt die Berührungen und Blicke. Nie würdet ihr so auf solche Kleinigkeiten achten wenn es keine Seltenheiten wären. 

 

ich selber habe gelernt die Blicke, Berührungen und Küssen meines liebsten mit ganz anderen Augen zu sehen und empfinden wahr zu nehmen. Ein Kuss auf die Lippen kann fordernt, liebevoll oder gelangweilt sein. Jedes Detail wird zu einem wundervollen Kunstwerk, wenn man nur darauf achtet!

10.1.13 19:33, kommentieren